Wasserleckortungsgerät HL 5000 H2
Die Geräte verwenden moderne digitale Signalprozessortechnik (DSP), um das Leckgeräusch auch bei starken Umweltgeräuschen eindeutig zu erkennen. Die Geräusche werden nicht nur akustisch wahrgenommen, sondern auch mittels hochmoderner Doppelsegmentanalyse-Technik (DSA) grafisch dargestellt. Für den Nutzer bedeutet dies noch mehr Sicherheit beim Auffinden von Wasserverlusten.
Wie funktioniert eine Tracergasmessung bzw. Prüfgasmessung?
Die Verwendung von Tracergas zur Wasserleckortung ist eine seit Jahren bewährte Methode zur Ortung von Leckagen in Wasserleitungen mittels elektronischer Gasspürgeräte.
Zum Orten einer Leckage wird die zu untersuchende Leitung über einen Hydranten oder Hausanschluss mit Tracergas (Formiergas 95 % Stickstoff N2 und 5 % Wasserstoff H2) gefüllt, welches an der Leckstelle austritt und an der Oberfläche punktgenau geortet wird. Durch das geringe spezifische Gewicht und die molekulare Struktur hat Tracergas die Eigenschaft, alle relevanten Materialien (Beton, Fliesen, Teer usw) schnell zu durchdringen und senkrecht emporzusteigen, wo es anschließend mit dem HL 5000 H2 aufgespürt werden kann.
Das Messgerät HL 5000 H2 eignet sich durch sein präzises und schnelles Ansprechen hervorragend zur punktgenauen Ortung von kleinsten Leckagen.
Wie funktioniert akustische Lecksuche?
Bei einem Rohrschaden strömt Wasser an der Leckstelle aus, dadurch werden zwei Geräuscharten erzeugt:
- Das Rohr wird durch das austretende Wasser in Schwingungen versetzt. Mit dem Hydrolux und einem angeschlossenen Taststabmikrofon können Sie diese Schwingungen auch an entfernten Kontaktstellen des Rohres (Schieber, Hydranten, Hausanschlüssen, etc.) als Leckgeräusche hören.
- Das direkt an der Leckstelle austretende Wasser erzeugt Geräusche, die durch den Boden bis an die Oberfläche getragen werden. Das Hydrolux nimmt mit Hilfe des Bodenmikrofons auch diese Geräusche auf und zeigt die Lautstärke und das Frequenzspektrum grafisch an.
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